Termine

Die monatlichen „Werkstatt-Treffs“ finden im Gasthaus „Vorarlberger Hof“ (Viehmarktstraße 3, Dornbirn) statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Im Jänner „Weihnachtsferien“, vom Juli bis September „Sommerpause“.

 

2014

2. April 2014, Werkstatt-Treff

Siegfried Engel: "Dornbirn-Nord. Der Schwefel im Laufe der Zeit"


„Schwefel“ nennt man eine der verkehrsreichsten Straßen Dornbirns, die von der Bahnunterführung bis zur Einmündung Stiglingen das nördliche Ausfalltor Richtung Bregenz darstellt. Die Straße selbst wurde unter Kaiserin Maria Theresia 1768/70 im „Gemeinwerk“ der Dornbirner Bevölkerung gebaut.

Laut der Flurnamensammlung von Prof. Gerhard Winsauer gab eine schwefelhältige Quelle der Parzelle den Namen. Am Fischbach entstand eine Mühle, die unter dem Namen Schwefel- bzw. Riedmühle bekannt war. Sie wurde bereits 1369 urkundlich erwähnt. Diese Mühle dürfte auch der Ursprung der später ab Ende des 18. Jahrhunderts entstandenen Ulmer’schen Fabriksanlagen sein.

Einst ging es im Schwefel beschaulich zu und es standen nur wenige Häuser entlang des Straßenzugs. Hier war die Gärtnerei Smetana oder bei der Bahnschranke die Tabaktrafik Figl beheimatet. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich durch eine wirtschaftliche Hochphase ein vielfältiger Branchenmix mit heute ca. 90 Gewerbetreibenden, worunter zahlreiche Autohäuser besonders auffallen.

Der Referent Siegfried Engel gehört zu den „Urgesteinen“ des Schwefels, so dass er wie kein anderer dafür prädestiniert ist, über die Geschichte des Schwefels zu berichten.

Als zusätzlicher Programmpunkt wird Gebhard Kaufmann kurz über das Thema „Grenzabschreitung zwischen Dornbirn und Hohenems – Der Rechtsfall Alpe Binnel“ berichten und auf eine geplante Exkursion dazu hinweisen.